Goldsteig erhält zum dritten Mal den Titel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“

Zertifierung Goldsteig

Es läuft (sich) gut auf dem Goldsteig

(Pressemitteilung TVO) Der Goldsteig wurde auf der Messe TourNatur in Düsseldorf bereits zum dritten Mal vom Deutschen Wanderverband als Qualitätswanderweg ausgezeichnet. Er erfüllt in hervorragender Weise Qualitätskriterien hinsichtlich der Wegebeschaffenheit, der Naturattraktivität, der kulturellen Sehenswürdigkeiten und des Wanderleitsystems. Veronika Perschl, stellvertretender Vorstand beim Tourismusverband Ostbayern und für das Goldsteig-Marketing zuständig, nahm gemeinsam mit Michael Körner, Goldsteig-Wegemanager beim Tourismusverband Ostbayern, am 6. September im Rahmen der größten Wandermesse Deutschlands die Urkunde entgegen – stellvertretend für alle Partner und Mitwirkenden am Goldsteig. „Dieser Erfolg ist allen Beteiligten dieses großen Netzwerks zuzuschreiben und dafür bedanken für uns sehr herzlich“, betonte Perschl. Michael Körner blickt stolz auf die Entwicklung des Weges: „Gerade seit der letzten Zertifizierung konnten wir den Goldsteig durch wunderschöne Alternativ- und Querverbindungen aufwerten und das Wegenetz damit weiter verdichten“.Mit 660 Kilometern Länge in der Haupttrasse und weiteren 750 Kilometern auf Rund- und Zuwegen ist er der längste Qualitätswanderweg Deutschlands. Er führt auf zwei Hauptwegevarianten von Marktredwitz nach Passau. Die Südroute verläuft über die Höhenzüge des Vorderen Bayerischen Waldes, die andere, die Nordvariante, geht über die Tausender des Bayerischen Waldes und durch den Nationalpark Bayerischer Wald. Wer sich für den Goldsteig entscheidet, kann fünf Naturparke und mit ihnen die verschiedenen Natur-Charaktere des Oberpfälzer Waldes und Bayerischen Waldes kennen lernen.

Sonnenliegen am Wegesrand
Neuestes Projekt am Goldsteig war die Möblierung mit exklusiven Designmöbeln aus heimischer Fichte. 70 Sonnenliegen, Sitzbänke, Sitzgruppen und Unterstände wurden exklusiv für den Goldsteig entworfen und aufgestellt. An zahlreichen Stellen und Aussichtspunkten entlang der Haupttrasse und Zuwege sorgen sie für zauberhafte Ruheinseln im Waldmeer des Oberpfälzer und Bayerischen Waldes. Rund 40 Infotafeln geben allein an den Etappenabschnitten des Goldsteigs Auskunft zum Wegverlauf sowie zu den Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten oder Freizeit- und Erholungsangeboten geben. Die Möbel-Erstausstattung wurde von der Europäischen Union im Rahmen eines LEADER-Kooperationsprojektes gefördert und damit als innovative Aktion im ländlichen Raum gewürdigt.

Wanderfreundlich
Eine passende Unterkunft und gutes Essen ergänzen den Wandergenuss am Goldsteig. Viele wanderfreundliche Betriebe, die Goldsteig-Ge(h)nuss-Partner, liegen an der Strecke, nehmen Gäste für eine Nacht auf und sind speziell auf die Bedürfnisse von Wanderern eingerichtet. Die meisten Gastgeber haben sich zudem einer regionalen Küche verschrieben und verwöhnen ihre Gäste mit köstlichen Gerichten. Alle Betriebe bieten auch einen Gepäcktransport an.
Alle Informationen inklusive eines modernen Tourenportals gibt es auf der Internetseite www.goldsteig-wandern.de, die sich in der Darstellung auch mobilen Geräten anpasst und damit unterwegs bestens genutzt werden kann.
Übrigens: Die Zeitschrift „Für Sie“ stellt in ihrer aktuellen Ausgabe (20/2013) den Goldsteig als eine von fünf tollen Entdeckungen für Wandertouren im Spätsommer und Frühherbst vor, während die Programmzeitschrift „Hörzu“ im aktuellen Heft (36/2013) den Goldsteig zu den zehn schönsten Wanderwegen in Deutschland zählt. Beide Veröffentlichungen zeigen: Die Anstrengungen des Goldsteig-Netzwerks zahlen sich, der Qualitätswanderweg findet auch bundesweit immer mehr Beachtung.

Auf dem Bild von links:
Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, Präsident Deutscher Wanderverband, Michael Körner, Goldsteig-Wegemanager beim Tourismusverband Ostbayern, Veronika Perschl, stellvertr. Vorstand beim Tourismusverband Ostbayern, Ernst Burgbacher, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär und Beauftragter der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus.
Quelle: J.Kuhr/Wanderverband