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Das verlassene Dorf Bügellohe

Elf Familien siedelten sich nach dem 2. Weltkrieg in der Bügellohe an. Nach 20 Jahren verließen immer mehr Bewohner das Dorf, der letzte Bewohner zog 1969 weg. Geblieben ist das verlassene Dorf Bügellohe als eine einzigartige historische Stätte, die man am besten bei einer geführten Wanderung erkundet.

Die Bewohner der böhmischen Ortschaft Wenzelsdorf mussten nach dem 2. Weltkrieg ihre Heimat verlassen. Elf Familien siedelten sich auf ihren Grundstücken auf bayerischer Seite in der Bügellohe an. Dabei bestand immer die Hoffnung, bald wieder in die Heimat zurückkehren zu können. Die Lebensbedingungen waren vor allem in den langen und schneereichen Wintern mit dem fehlenden Strom, Wasserleitungen und Straßenanbindung hart.

Nach etwa 20 Jahren verließen immer mehr Bewohner die Siedlung aufgrund des fehlenden Einkommens und der harten Lebensbedingungen Zug um Zug bis 1969 auch der letzte Bewohner wegzog. Danach verfiel das Dorf zusehends. Das letzte noch verbliebene Haus - das "Fleischhackerhaus" - wurde gesichert.

Seit Herbst 2011 ist darin eine Dokumentation untergebracht, die über Entstehung und das tägliche Leben in der Bügellohe informiert. Die besondere Atmosphäre der Bügellohe lässt sich am besten während einer geführten Wanderung mit einer gespielten historischen Szene erleben. Hier wird die Geschichte des verlassenen Dorfes wieder lebendig.

Karte

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