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Die schönsten Herbstwanderungen auf dem Goldsteig

Raschelndes Laub und goldene Baumkronen, würzige Waldluft und mystische Moore – entlang des Goldsteig im Oberpfälzer Wald und Bayerischen Wald findet man das Beste, was der Wanderherbst zu bieten hat. Ob in Nebel gehüllt oder mit Sonnenschein durchflutet, gerade im Spätsommer und Herbst zeigen sich die Moorlandschaften am Goldsteig von ihrer wild-romantischen Seite.

Die Landschaft im Herbst am Goldsteig ist unbedingt eine Wanderung wert
Die Landschaft im Herbst am Goldsteig ist unbedingt eine Wanderung wert. © Tourismusverband Ostbayern e.V. Foto: Ulrike Eberl-Walter

Touren-Tipp Etappe N8: Oberviechtach nach Rötz

Ein Touren-Tipp für den Spätsommer und Herbst ist die 24 Kilometer lange Etappe N 8 von Oberviechtach nach Rötz im Oberpfälzer Wald.

Entlang des Weges erwartet den Wanderer ein Juwel: das rund 80 Hektar große Naturschutzgebiet Prackendorfer und Kulzer Moos. Mehr als 100 Arten der Roten Liste bevölkern diesen schützenswerten Landstrich, der mit seinen extremen Standortverhältnissen seltene Tiere und Pflanzen anzieht. Kurzweilig und informativ ist der drei Kilometer lange Moorlehrpfad , der in diese einzigartige Naturwelt einführt. 

Touren-Tipp Etappe S 18: Landshuter Haus nach Lalling

Auf der Goldsteig-Südroute, speziell der Etappe S 18 vom Landshuter Haus nach Lalling, lädt das Hochmoor Oberbreitenau mit seinem vielfältigen Biotop zum herbstlichen Naturkino ein.

Touren-Tipp Etappe N 13: Eck - Großer Arber: 8-Tausender-Tour

Nebel im Tal, klare Luft auf den Berggipfeln und bei gutem Wetter eine Sicht bis zu den Alpen: Reizvolle Kontraste wie diese machen herbstliche Goldsteig-Wanderungen auf die Tausender des Bayerischen Waldes zu unvergesslichen und erhebenden Erlebnissen. 

Ein Tipp für alle, die schweißtreibende Aufstiege nicht scheuen, ist die Acht-Tausender-Tour auf der Nordroute des Goldsteigs. Vom Eck, einem Ortsteil der Gemeinde Arrach aus, erklimmen die Wanderer nacheinander die Gipfel von Mühlriegel (1.080 Meter), Ödriegel (1.156 Meter), Schwarzeck (1.238 Meter), Reischflecksattel (1.126 Meter), Heugstatt (1.261 Meter), Enzian (1.285 Meter) sowie Kleinem (1.384 Meter) und Großem Arber (1.456 Meter). Vom Arbergipfel aus steigen die sportiven Goldsteig-Wanderer zum Brennes ab und können von dort mit dem Auto oder Linienbus zurück nach Lam oder Arrach fahren.

Die Gehzeit ist mit sechs bis sieben Stunden berechnet, eine Rast kann man unterwegs in der Chamer Hütte oder im Schutzhaus am Großen Arber einlegen. 

Touren auf den Hirschenstein, Lusen oder Brotjacklriegel

Doch auch einzelne Gipfel wie der Hirschenstein, der Lusen oder der Brotjacklriegel  belohnen den Aufstieg mit wunderschönen Panoramen.

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Der Wald am Goldsteig in wunderbarem Licht
Der Wald am Goldsteig in wunderbarem Licht. © Tourismusverband Ostbayern e.V. Foto: Ulrike Eberl-Walter
Die Landschaft im Herbst am Goldsteig ist unbedingt eine Wanderung wert
Die Landschaft im Herbst am Goldsteig ist unbedingt eine Wanderung wert. © Tourismusverband Ostbayern e.V. Foto: Ulrike Eberl-Walter
Seit 1987 ist das Moor südlich von Kulz im Oberpfälzer Wald als Naturschutzgebiet geschützt. Auf einer Fläche von rund 80 Hektar beherbergt das Prackendorfer und Kulzer Moos zahlreiche seltene Tiere und Pflanzen.
Seit 1987 ist das Moor südlich von Kulz im Oberpfälzer Wald als Naturschutzgebiet geschützt. Auf einer Fläche von rund 80 Hektar beherbergt das Prackendorfer und Kulzer Moos zahlreiche seltene Tiere und Pflanzen.. © Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald